Bahnhofplatz 7
An der Stelle wo heute das Haus am Bahnhofplatz 7 steht, erbaute ein Heinz Hufschmied 1813 ein Wohngebäude. Es ist das erste Haus in unserem heutigen Strassengeviert und bleibt auch das einzige in diesem Gebiet für eine längere Zeit. Es hatte während 74 Jahren mehrere Besitzer; ab 1875 gehörte es einem Bernhard Schmid. Dann, am 9. November 1887, wird es durch einen Brand vollständig zerstört. Johann Heinrich Wirz, Direktor in der Seidenfabrik Näf, übernimmt das Grundstück und lässt ein neues Wohnhaus mit Schopf erstellen. 1918 wird der alte Schopf abgebrochen und durch die heute noch stehende Werkstatt ersetzt. 1931 wird Heinrich Wirz, sicherlich sein Sohn, der neue Besitzer. Nach ihm kommt Ida Wirz, vielleicht seine Tochter, und schliesslich übernimmt 1973 die Firma Schweizer das Haus.
Das Haus hatte anfangs eine verzierte, weit ausladende Lukarne über dem Balkon und dem Eingang auf der dem Bahnhof zugewandten Seite. Diese Lukarne wurde nach 1920 abgebrochen. Heute erkennt man nur noch leicht anders gefärbte Dachziegel in diesem Bereich.